“wildfang” Slow-Fashion / T-Shirt Lab. 001
In Kooperation mit Spremberger Tuche GmbH „Lebensstoffe“


Ort:

Collegium Hungaricum Das Ungarische Institut
Dorotheenstr. 12 10117 Berlin

Zeit:

Vernissage 17.07.2008 – 19.00 Uhr 18.07. – 20.07.2008 – Täglich 12.00 bis 20.00 Uhr

Design-Nachwuchs trifft Färbe-Profis – der Fachbereich Modedesign der Mediadesign.Hochschule Berlin zeigt mit „wildfang“ seine erste Kollektion entspannter Essentials – spontan wandelbar und selbstverständlich öko! Unterstützt wird das Projekt „wildfang“ dabei von der Spremberger Tuche GmbH – LEBENSSTOFFE. LEBENSSTOFFE bietet 100% naturgefärbten Gewebe und Jerseys in einer ganz neuartigen Qualität.

Kontakt:

Betreuende Dozentin:
Prof. Claudine Brifgnot
Fachbereich Modedesign
Mobil: 0177 – 270 53 75
a.osterburg@mediadesign-fh.de

Pressereferent / Mediadesign.Hochschule Berlin
Prof. Dr. Olaf Hoffjann
Tel: 030 – 399 266 17
www.mediadesign-fh.de
Vernissage mit Einladung – Donnerstag, 17.07.2008 – 19.00 Uhr
Während der Öffnungszeiten öffentlich zugänglich / Eintritt frei

Projektbeschreibung:

Der Fachbereich Modedesign der Mediadesign.Hochschule Berlin zeigt zur Fashionweek-Berlin-2008 seine erste nach den Gesichtspunkten nachhaltiger Produktion entstandene Kollektion „wildfang“.

Ausgangsmaterial der wildfang-Kollektion sind Baumwoll- und Wolljerseys der Lebensstoffe - Spremberger Tuche GmbH. Die Spremberger Tuche GmbH hat sich als regionales Unternehmen in der Lebensstoffe-Linie ganz auf die Herstellung und Färbung von Textilien unter den Aspekten der Nachhaltigkeit spezialisiert. Hierbei wird nicht nur eine ganz neue Qualität der Färbung mit Färberpflanzen erreicht, die Produktion erfüllt zudem die in Deutschland üblichen Sozial-Standards und geht damit einen eigenen Weg auf dem hart umkämpften Textilmarkt.

Das Projekt „Slow-Fashion / T-Shirt Lab. 001“ beschäftigt sich zusätzlich mit der Frage nach den Faktoren, die die Gestaltung von Kleidung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bestimmen. Dabei versteht sich das T-Shirt Lab. 001 eindeutig als Versuchsanordnung, die veränderte Konzepte in Herstellung, Gebrauch, Distribution und Kommunikation von Eco-Fashion experimentell erforscht. Im Rahmen der Ausstellung im Collegium Hungaricum stellen die Studierenden ausgewählte Konzepte zur Nachhaltigkeit vor. „Lebens-Stoffe„ eröffnen neue Lebensräume

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Heute entstehen fast alle Textilien, die in Deutschland verkauft werden, in Billiglohnländern, wo völlig unklar bleibt, von wem die Stoffe womit gefärbt wurden. Nachhaltigkeit und Transparenz finden beim Rennen um die schnelllebigen Trends in der Mode nur noch wenig Platz.
Doch immer mehr Menschen werden sich der eigenen Verantwortung für die Zukunft und als Verbraucher bewusst, so dass sich inzwischen auch eine Macht für Veränderungen entwickelt.
Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass ein neuer Hauch von Freiheit, der kreative Stoffe, frisches Design und Nachhaltigkeit vereint, durch unsere gut sortierte Garderobe weht.Die Zeit ist reif für einen grundlegenden „Stoffwechsel„ in unserem Alltag.

Die Spremberger Tuche sind mit ihrer Wertschöpfung in Brandenburg an der Schwelle zu Sachsen ein wichtiges Bindeglied zur „Modewelt„ in Berlin und in Deutschland. Siehaben durch intensive Prozessoptimierung und breite Innovation beherzt deutsche Textiltradition konsequent weiter entwickelt.
Mit diesem Engagement wurde auch deutlich, dass ohne Textilindustrie wesentliche Wurzeln für industrieübergreifende Kooperationen und damit für eine dynamische sowie vielschichtige Wirtschaftsentwicklung verloren gehen.

Mit der Markteinführung von naturgefärbten Geweben, die in einer geschlossenen textilen Kette gefertigt werden, wurde das Tor in eine neue textile Welt aufgestoßen. Diese Kette reicht von der Faseraufbereitung über die Extrahierung der Farbstoffe, die Fadenherstellung, die Flächenbildung, die Färbung und Ausrüstung der Garne oder Flächen bis zur Konfektion der Gewebe zu Fertigprodukten inklusive dem Design der Fläche und der Bekleidung. Es werden also Wolle, Baumwolle, Leinen, Hanf und Seide als klassische Materialien aus der Natur unter industriemäßigen Produktionsbedingungen zu 100% naturgefärbten hochedlen Stoffen verwebt. Das ist eine Weltneuheit und stellt eine Innovation dar, die es so bisher noch nie gegeben hat.

Es wurde damit ein völlig neuer organic-Textilbaustein entwickelt, bei dem ausschließlich pflanzliche Komponenten verwendet werden, die in einer soliden industriellen Prozesskette eine außergewöhnliche Qualität garantieren.

Alle Partner in der gesamten textilen Kette sind über langfristige Kooperationsvereinbarungen fest miteinander verbunden. Auf diese Weise werden die Flexibilität, Innovationskraft und Experimentierfreudigkeit sowie die Planungssicherheit für die weitere Forschung und Projektentwicklung zielführend gesichert.

Durch die Spremberger Tuche, mit ihrer Geschäftsführerin Frau Christine Herntier, an der Spitze werden diese Stoffe unter dem eingetragenen Label „Lebens-Stoffe„ gefertigt und entwickelt. Dabei wird in allen Fertigungsstufen die qualitätsgerechte Reproduzierbarkeit auf höchstem Level garantiert. Damit wird in besonderem Maße die urbane Kreativität der deutschen Textilindustrie unterstrichen und der Stoffveredelung eine neue Nobilität verliehen.

Es ist das Ziel mit der Inspiration der Lebens-Stoffe, gemeinsam mit der Modeindustrie und den Designern, neue „Lebenswelten„ zu eröffnen – und eine eigene Politik zum Anziehen zu entwickeln.

Die „Lebens-Stoffe„ sollen als erlebbarer Luxus im Einklang mit der Natur zu einem Ausgangspunkt für Diversifikation und Modifikation in der Mode- und Lebenswelt werden.
Deshalb sollen Entwicklung, Möglichkeiten und Tendenzen in Vernissagen, Ausstellungen, Messen, Kongressen und Podiumsdiskussionen vorgestellt werden. Das Ziel ist es, die Modewelt für diese neuen Textilbausteine zu sensibilisieren und neue Anregungen zu erfahren.

Nur so kann das textile Knowhow im Brückenschlag zu den Highlights und dem Tendsetting im Modemarkt in Kreativität Raum greifen. Vor allem aber sollen auch die Kunden mit ihrem „Life-Beat„ und ihren Erwartungen eingeschlossen werden.

Damit wird verantwortungsbewusst dem Wertewandel und den neuen Anforderungen an Lebensstil, Lebensfreude, und Authentizität der Menschen Rechnung getragen werden. Diese Tendenz wird bereits von der Mehrheit der Deutschen getragen und der Wille, die Vielfalt der naturgegebenen Möglichkeiten in umfassender Weise und im Sinne von intelligenter Nachhaltigkeit zu nutzen, wächst auf der ganzen Welt.

Die Exposition der Lebens-Stoffe als Unique Selling Point ist dazu ein wichtiger Schritt, auch im Sinne einer neuen Lust auf Konsum. Damit wird aber auch die Moralisierung der Märkte unterstützt, denn das Konsumverhalten der Menschen entwickelt sich immer mehr zum politischen Stimmzettel. Die Lebens-Stoffe und ihre Kooperationspartner wollen alle Anstrengungen unternehmen, einen „nachhaltigen„ Listenplatz in der Modewelt und bei den Menschen zu erreichen.

Das Team der Lebens-Stoffe
www.lebens-stoffe.de
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